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  Gemeinschaftspraxis Pathologie Starnberg
 
 
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Leistungen

Ziel der Praxis ist es, eine sorgfältige, präzise und zeitnahe pathologisch-anatomische Diagnostik an Gewebeproben aus allen medizinischen Teilbereichen mit Hilfe modernster Untersuchungstechniken zu bieten. Schwerpunkt der Arbeit ist dabei die histologische Untersuchung von Biopsiematerialien und Operationspräparaten sowie die Begutachtung von zytologischen Ausstrichen (z. B. Punktaten, Vorsorgeuntersuchungen). Falls notwendig, werden zur weitergehenden Diagnostik und zur Bestimmung von Prognosefaktoren (z. B. beim Mammakarzinom) immunhistochemische und -zytochemische Sonderfärbungen herangezogen. Zu diesem Zweck wird ein immunhistochemisches Labor mit zahlreichen diagnostisch relevanten Antikörpern unterhalten.

Eine hervorragende Diagnostik wird ganz wesentlich durch die Arbeit gut ausgebildeter Fachärzte erreicht. Die in der Praxis tätigen Fachärzte bringen sämtlich eine langjährige diagnostische Erfahrung mit. Über die regelmäßige Teilnahme an praxisinternen und externen Fortbildungsveranstaltungen und die Mitgliedschaft in nationalen und internationalen Fachgesellschaften wird eine gleich bleibend hohe Befundqualität gewährleistet.

Eine sorgfältige Schulung aller Mitarbeiter, standardisierte Vorgehensweisen bei der Aufarbeitung des Untersuchungsgutes, interne Qualitätskontrollen (interne Fallkonferenzen, obligate Doppelbefundung maligner Tumoren durch zwei Fachärzte etc.) sichern neben der Teilnahme an zahlreichen externen Maßnahmen zur Qualitätskontrolle die Zuverlässigkeit unserer Arbeit.

Zur Erreichung einer möglichst kurzen Bearbeitungszeit der Proben wurden seit der Gründung der Praxis vor 25 Jahren sämtliche Arbeitsabläufe kontinuierlich optimiert. Dadurch kann bei über 90% der Fälle die abschließende Befundung beim Biopsiematerial noch am Tag des Eingangs, bei größeren Operationspräparaten nur einen Tag später erfolgen.

 

Nachweis von Helicobacter heilmannii in einer Magenschleimhaut-Biopsie (Toluidinblau-Färbung) Magenschleimhaut-Biopsie

 

Methoden und Untersuchungsgut

Folgende Methoden kommen routinemäßig zur Anwendung:

  • Konventionelle Histologie
  • Schnellschnittdiagnostik
  • Histochemie
  • Immunhistochemie
  • Immunzytochemie
  • Molekularpathologie (Teilgemeinschaftspraxis Molekularpathologie)

 

Histologische Diagnostik

In der histologischen Diagnostik wurden im Jahr 2014 ca. 78.000 Fälle untersucht, darunter etwa 35.000 Proben aus dem Bereich des oberen und unteren Gastrointestinaltraktes (u. a. ca 600 Kolonresektate mit Karzinomdiagnose).

In der Mamma-Pathologie wurden im Jahr 2014 ca. 3.000 Fälle untersucht, darunter ca. 300 Mammakarzinom-Resektate sowie ca. 1.300 Mammastanzbiopsien mit ca. 800 Karzinomdiagnosen.

Das Untersuchungsgut der Urogenital-Pathologie umfasste im Jahr 2014 unter anderem ca. 1.800 Prostatauntersuchungen mit ca. 700 Karzinomen in Stanzbiopsien und Resektaten.

 

Zytologische Diagnostik

Die Gemeinschaftspraxis bietet das gesamte Spektrum der gynäkologischen und extragynäkologischen Zytologie mit den entsprechenden Zusatzuntersuchungen an. Die hierfür zuständigen Ärzte und Mitarbeiterinnen des zytologischen Labors besitzen eine entsprechende schwerpunktmäßige Ausbildung und nehmen regelmäßig an Schulungen in den verschiedenen Gebieten der Zytopathologie teil.

Das Einsendegut der Zytopathologie umfasste im Jahr 2014 ca. 59.000 Untersuchungen:

Bei über 90% der Biopsien und extragynäkologischen Zytologien erfolgt die Übermittlung der abschließenden Diagnose noch am Tag des Probeneingangs.

 

Hämatopathologische Diagnostik

  • Begutachtung von Sternalpunktaten und Knochenmarksstanzbiopsien nach Entkalkung mithilfe zyto- und histochemischer Reaktionen und gegebenenfalls auch Immunhistochemie

 

Molekularpathologie

Der zunehmende Einsatz molekularpathologischer Verfahren in der Diagnostik und der individualisierten Tumortherapie führte Anfang 2010 auf Initiative mehrerer Pathologiepraxen im Raum München und Südbayern zur Gründung der Teilgemeinschaftspraxis Molekularpathologie Südbayern. Dieser Zusammenschluss gewährleistet, dass die entsprechenden Untersuchungen in ausreichender Frequenz durchgeführt werden können und somit eine hohe Qualität gesichert ist.

Angeboten werden alle aktuell erforderlichen molekularpathologischen Untersuchungen wie z. B.

  • FISH-Analysen (z. B. Her2neu-Amplifikation)
  • Klonalitätsanalysen bei Lymphomen
  • Mutationsanalysen (z. B. KRAS, c-Kit)
  • Mikrosatelliten-Analyse (HNPCC)
  • Translokationsnachweise bei Weichgewebstumoren
  • Erregerdiagnostik (z. B. Tbc, HPV, Borrelien)
  • Hämochromatosediagnostik

Weitere Einzelheiten über das gesamte Leistungsspektrum sowie Anforderungsscheine finden Sie im Internet auf der Homepage der Teilgemeinschaftspraxis Molekularpathologie www.molekularpathologie-suedbayern.de.

Zusätzlich stehen Ihnen bei Fragen auch die Ärzte der Gemeinschaftspraxis Pathologie Starnberg gern zur Verfügung.

Einen Überblick über unsere Praxis, Leistungen und das Thema Molekularpathologie bietet unser aktueller Flyer (Stand: 09/2015), der hier als PDF und auf Anfrage auch in gedruckter Form erhältlich ist.

 

Website der Teilgemeinschaftspraxis Molekularpathologie: www.molekularpathologie-suedbayern.de

 

Obduktionspathologie

Für die mit uns zusammenarbeitenden Krankenhausabteilungen führen wir bei Bedarf Sektionen mit anschließender klinisch-pathologischer Demonstration durch.

 

Koronararteriensklerose mit hochgradiger Stenosierung (Elastica-van Gieson-Färbung) Koronararteriensklerose

 

 

Leistungen der Pathologie Starnberg

Leistungen

Methoden und Untersuchungs-
gut

 

 

Qualität

Qualitäts-
management

Qualitäts-
sicherung in der
Immunhistologie

 

 
   
 
Tel. 08151/3612-0
Fax 08151/78420
^ zum Seitenanfang www.pathologie-starnberg.de/leistungen_methoden.htm
zuletzt aktualisiert am 28.09.2015