Leistungen

Zytologie

Die Gemeinschaftspraxis bietet das gesamte Spektrum der gynäkologischen und extragynäkologischen Zytologie mit den entsprechenden Zusatzuntersuchungen an. Die hierfür zuständigen Ärzte und Mitarbeiterinnen des zytologischen Labors besitzen eine entsprechende schwerpunktmäßige Ausbildung und nehmen regelmäßig an Schulungen in den verschiedenen Gebieten der Zytopathologie teil.

Das Einsendegut der Zytopathologie umfasste im Jahr 2017 insgesamt ca. 63.000 Untersuchungen.

Extragynäkologische Zytologie

Unser Untersuchungsspektrum der extragynäkologischen Zytologie (im Jahr 2017 ca. 7500 Untersuchungsfälle) umfasst alle Gebiete der Exfoliativzytologie (Lunge, Mammasekrete, Ergüsse, Liquor cerebrospinalis, Urin, Blasen- und Nierenbeckenspülflüssigkeiten) und der Punktionszytologie (vor allem von Schilddrüse, Lungen, Mamma, Lymphknoten, Speicheldrüsen, Leber und Pankreas).
Als Zusatzverfahren werden bei den entsprechenden Fragestellungen zytochemische Färbungen (PAS, Alcianblau, Eisen) und immunzytochemische Untersuchungen durchgeführt.

Für eine valide differentialdiagnostische zytologische Beurteilung sind ausreichende klinische Informationen zur Entnahmelokalisation, der klinischen Fragestellung und Angaben über relevante klinisch bekannte Vorerkrankungen (z. B. bekannter Primärtumor bei Metastasensuche) Voraussetzung. Darüber hinaus kommt der Entnahmetechnik und dem Materialversand eine große Bedeutung zu.

Empfehlungen zur Entnahmetechnik und Probenversand Zytologie finden Sie als Download-Formular.

Gynäkologische Zytologie

2017 ca. 55.500 Fälle (Portio-, Zervix-, Vaginalabstriche), Dünnschichtzytologie und HPV-Bestimmung; in diesem Rahmen statistische Auswertung der Pap-Gruppen IIID, IVa, IVb, V, und III einschließlich Korrelation jeweils mit der Histologie
Bei der Abstrichentnahme ist auf eine sofortige und ausreichende Fixierung der Ausstriche zu achten, um gute Färbergebnisse zu erreichen. Bei der Kontrolluntersuchung auffälliger zytologischer Befunde ist eine getrennte Abstrichentnahme von Portio und Zervix vorteilhaft.

Weiterhin bieten wir bei entsprechenden Indikationen an den Abstrichpräparaten immunzytologische Zusatzverfahren an wie z.B. die Untersuchung auf p16/Ki67 Expression oder den Nachweis des HPV-L1 Proteins. Für die HPV-Bestimmung und Typisierung sind ein zusätzliches konventionelles Abstrichpräparat oder Probenmaterial der Dünnschichtzylogie erforderlich.

Die Befundübermittlung erfolgt per Post (Vorsorgeformulare), per Fax oder auf Wunsch auch per DFÜ/LDT mit der Möglichkeit einer Einbindung der zytologischen Befunde in die bei Ihnen vorhandenen Praxis-EDV-Systeme.

Bei Fragen zum Materialversand, Spezialuntersuchungen oder bei Befundnachfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des zytologischen Labors
(Tel. 08151-3612-33)

oder die Ärzte der Gemeinschaftspraxis
(Tel. 08151-3612-0) gern zur Verfügung.